Was gestern geschah:

 

19./20.08.2017

Während Hari erneut seinen Platz im Tierheim bezog, durfte ein anderer Rüde dieses Domizil endlich verlassen. Unser überaus liebenswerter Kamerad Juno hat seinen neuen Wirkungskreis nun in Pirna in einer geräumigen Wohnung und der angrenzenden grünen Umgebung. Dort darf er gemeinsam mit einer sehr netten Familie ein wunderbares Leben führen, bei dem es weder an Streicheleinheiten noch an Action fehlen wird. Genau die richtige Mischung, dazu eine beeindruckend positive Einstellung, perfekt! Juno, mach´s gut und lass mal von Dir hören. Wir freuen uns für Dich und sagen DANKE.

 

18.08.2017

Mischlingsrüde Hari, der von uns im Dezember 2016 vermittelt wurde, musste zurück ins Tierheim. Für uns keine Überraschung, da wir bereits vor zwei Wochen darüber in Kenntnis gesetzt wurden, das Hari's Frauchen einen Schlaganfall erlitten hat. Natürlich wollte sein Frauchen ihren Liebling nicht so einfach ins Tierheim geben und hoffte auf rasche Erholung. Zu Problem kam es aber, da Hari sich nicht mit seinen Ersatzherrchen, den Söhnen der Dame, verstehen wollte. Nun wurde schweren Herzens der Entschluss gefasst, den Rüden wieder in unsere Obhut zu übergeben. Klar war Hari über diesen Tapetenwechsel alles andere als erfreut, aber unser kleines Rudel hat Hari freundlich aufgenommen und schon am Abend flitzte er mit den anderen Hunden durch das Gehege.

 

17.08.2017

Früh 9:00 Uhr ging die Fahrt für Kropka und das Meerschweinchen Flip zum Tierarzt. Der kleinen Hündin stand ihre erste OP bevor, bei Flip mussten dringend wieder die Zähne gekürzt werden. Am Nachmittag durften dann Beide nach erfolgter Behandlung wieder abgeholt werden. Kropka war sehr schlapp, sie jammerte fürchterlich, es brach uns fast das Herz. Am Abend hatte sich die Kleine aber recht gut erholt, vermutlich haben auch die Schmerzmittel ihre Wirkung nicht verfehlt. Jedenfalls tippelte Kropka durchs Revier und gab keinen Laut von sich. Darüber waren wir echt erleichtert. Weniger erfreulich ist das, was uns über Kropka´s OP berichtet wurde. Diese war noch umfangreicher als gedacht, denn neben dem Entfernen der linken Milchleiste und der Kastration mussten auch noch 3 Zähne gezogen werden. Dabei entdeckte die Tierärztin einen alten Durchbruch vom Oberkiefer direkt in die Nase. Vermutlich war an dieser Stelle vor einiger Zeit ein Zahn rausgefault. Man konnte direkt durchschauen und es ist ein Wunder, dass der kleinen Omi das Futter nicht buchstäblich zu Nase raus kam. Dieses Loch musste also verschlossen werden, was mittels eines Flaps (Lappenplastik aus Eigenhaut) geschah. Nun hoffen wir, dass alles gut abheilt. Wenn Sie uns bezüglich Kropka´s Behandlung unter die Arme greifen möchten, schauen Sie bitte unter "Neues". Und drücken Sie der kleinen Maus die Daumen. Danke.

 

16.08.2017

Uns wurde mit bezaubernder Post wieder sehr viel Freude bereitet. Vor allem die Fotos und kurzen Zeilen von Schnupfenkaninchen Iwanka machen uns glücklich. Die Gute lebt, nach ihrer Rückgabe zu uns, nun seit zwei Wochen wieder in einer Gemeinschaft, diesmal mit 2 "Herren". Neben dem bereits vorhandenen älteren Louis zog einen Tag nach Iwanka noch der 12-jährige Schnupfer Knopf in das kleine Paradies. Nun ist es eine absolut harmonische Rentnergang, die auf jedem Foto gemeinsam kuschelt oder nebeneinander futtert. Welch ein Bild eines wahren Happy Ends!

Glücklich sind auch die neuen Besitzer von Hündin Florica, Hündin Agnes und Rüden Neo. Von allen gab es Mails voller Zufriedenheit und Fotos, die ehemalige arme rumänische Hunde als wertvolles Familienmitglied zeigen. Das ist einfach nur wunderbar. Danke an all die Tierfreunde.

 

15.08.2017

Unser Mitglied Herr H. kam am Mittag, um noch ein paar Bäume einzupflanzen und den restlichen Kompost aufs Feld zu bringen. Die Agrargenossenschaft meinte es dieses Jahr wirklich gut mit uns und ließ viel Zeit vergehen zwischen Abernten des Feldes und dem Umpflügen. So gelang es tatsächlich, den riesengroßen Haufen Kompost von einem Jahr komplett dort zu verteilen. Und zusätzlich auch das gesamte Einstreu aus dem Winterquartier der Schafe. Super! Unser herzlichster Dank gilt all den fleißigen Helfern, die sich daran beteiligt haben, egal ob die Sonne knallte oder es in Strömen goss. Ihr wart klasse!

 

14.08.2017

Die 3 Winzlinge von Katzenmutti Lorelai, welche wir am 08.08 aufnahmen, fangen an, ihre Äuglein zu öffnen und sind schon recht munter unterwegs. Sie versuchen tatsächlich, aus dem Körbchen zu krabbeln, was wirklich niedlich ausschaut. Wir sind sehr froh, dass sich die Katzenkinder so gut entwickeln. Es sind richtig propere "Speckmaden", wie wir hier immer so nett sagen. Dabei ist Mutti so zierlich, aber sie gibt alles für ihre Babys.

Auf einem guten Weg sind auch die 5 scheuen Fundkatzen, welche wir am 28.07. und am 05.08. aufnahmen. Zwei lassen sich mittlerweile regelrecht genussvoll streicheln, die anderen fauchen noch etwas, aber das wird zunehmend leiser. Ganz kleine Berührungen dulden auch diese Kätzchen schon. Nun ist es also Zeit für die erste Impfung. Falls Sie Impfpate sein möchten, würden wir uns freuen.

 

12./13.08.2017

Eine wirklich nette Überraschung hielt dieser Tag für uns bereit. Katze Bea, die hübsche Schwarze, der ein Stück Beinchen fehlt, wurde abgeholt. Ja richtig, denn diese tierliebe Frau hat bereits unserem Notfellchen Pepe vor geraumer Zeit einen Sofaplatz bei sich gegeben, nun durfte sich Bea dazu gesellen. Das ist so klasse! Da wir die Gegebenheiten vor Ort kennen, durfte Bea hier abgeholt werden. Und tatsächlich gibt es auch schon ein sehr erfreuliches Statement. Lesen Sie selbst:

Liebes Tierheimteam, ich wollte nur ein kurzes Feedback zu Bea geben. Die Fahrt am Samstag vom Tierheim nach Hause verlief völlig ruhig. Bea hat keinen Mucks von sich gegeben und nur mit großen Augen um sich geschaut. Zuhause angekommen ist sie gleich erstmal unters Bett geflitzt und blieb da auch bis in die halbe Nacht. Pepe ist 2x zu ihr gekrabbelt und sie haben sich beschnuppert, das wars. Heute Nacht hat Bea 2 Näpfe Feuchtfutter verschlungen und saß auch auf meinem Bett und sogar auf mir und hat mich beschnuppert. Ich hab mich natürlich nicht gerührt. Momentan sitzt sie hinter dem Sofa. Die Süße bekommt alle Zeit der Welt sich einzugewöhnen. Niemand erwartet irgendwas von ihr und mit viel " Geduld und Spucke" wird das schon werden. Viele Grüße E. L.

 

Und noch eine gute Nachricht: die kleine Fundhündin vom Freitag wurde freudestrahlend am Samstag Nachmittag von Herrchen in Empfang genommen.

 

11.08.2017

Gleich im Nachbarort hat Hündin Cara jetzt ihr neues Domizil. Die liebe Familie hatte vor fast 15 Jahren eine bildschöne Hündin mit ähnlichem Temperament von uns übernommen und bis zu ihrem Ende geliebt und umsorgt. Nun war wieder ein Platz auf dem Sofa und im Herzen frei, welches Cara beim Besuch im Tierheim spielend erobern konnte. Sicher hat Cara ihren eigenen Kopf, doch der entspannte und selbstsichere Umgang hat der Hündin sichtlich zugesagt, sodass sie sich rundherum kuscheln lies und gleich zu einem spannenden Spaziergang mit ihren neuen Zweibeinern aufbrach. Wir freuen uns so sehr, dass Cara ein so liebevolles Zuhause gefunden hat und mit so netten Menschen, für hoffentlich noch viele Jahre, teilen darf.

Doch der frei gewordene Platz im Tierheim blieb nicht lange leer. Eine kleine Jack Russel Terrier Hündin wurde auf einem Parkplatz gefunden, wo sie ziellos herumirrte. Die Suche nach einem Transponderchip, um den Besitzer ausfindig zu machen, blieb leider erfolglos. So zog das winzige Mädchen kurzerhand bei uns ein. Drücken wir die Daumen, dass Hund und Herrchen rasch wieder zueinanderfinden.

 

10.08.2017

Heute warf der Tierarzt einen Blick auf unsere Schützlinge bei der routinemäßigen Tierarztrunde. Nach gründlicher Untersuchung wurden sieben Katzen und vier Hunde geimpft. Alle waren äußerst brav, was man nicht von jedem Vierbeiner behaupten kann, der zu Gast beim Tierarzt ist. Etwas Sorgen bereitete uns die kleine Fundkatze Esperanza, die trotz Therapie immer noch an einer Erkältung litt, aber sonst quietschfidel ist. Die kleine Mieze bekam eine neue Medikation vom Doktor verordnet. Glücklicherweise ist sie äußerst zutraulich und kein bisschen nachtragend, was die Medikamentengabe sehr erleichtert.

Außerdem wurden unsere neuen polnischen Vierbeiner unter die Lupe genommen. Rasch hatte der Tierarzt bei Omi Kropka die Mammatumore an beiden Milchleisten gefunden. Noch dazu ist die arme kleine Maus scheinträchtig. Jedoch war beim Abhören klar, dass eine Operation noch warten muss, da Kropka ein schlimmes Herzgeräusch hat. Ohje, die arme Maus stand beim Verteilen von Krankheiten wohl in der ersten Reihe. Dafür gab es bei den beiden Rüden Wiltold und Frytek keine Beanstandungen beim abhören. Für eine genauere Diagnostik haben wir bereits einen Termin für Seniorin Kropka in der Tierklinik gemacht.

 

09.08.2017

Unser Notfellchen, Katze Maxi, hat es endlich auch geschafft, das Plätzchen im Tierheim gegen Eines in einem gemütlichen Wohnzimmer zu tauschen. Die Fahrt ging in die Nähe von Großenhain und wurde Meter für Meter lautstark von Maxi kommentiert. Oh je! Auch gut zureden oder Radio lauter drehen half nichts... Endlich angekommen, schien Maxi all die Strapazen vergessen zu haben. Neugierig und ohne jede Scheu erkundete sie die Wohnung und gesellte sich anschließend neben ihr neues Frauchen aufs Sofa. Einfach nur herrlich! Wir wünschen dieser lieben Miez eine tolle zweite Lebenshälfte und dass sie beim späteren Freigang immer gut aufpasst. Die Lage des Hauses ist passend, aber ihr Frauchen hat dennoch große Sorge.

 

08.08.2017

Internationaler Tag der Katze. Und Tag der Lebensrettung für 3 winzige Kätzchen, erst ein oder zwei Tage alt, welche "aus Vernunftsgründen" getötet werden sollten. In letzter Minute konnte eine beherzte Tierfreundin die Kleinen samt Mutti retten und übergab sie in unsere Hände. Es ist wirklich eine ganz bezaubernde Familie mit einer besonders zarten, sanften Katzenmama. Hoffen wir, dass alle gesund bleiben und die Babys gut gedeihen.

Aber nicht nur Jugend kam hier an, auch bei den Senioren gibt es Zuwachs. Die drei alten Dackelchen aus dem polnischen Tierheim DG (siehe "Neues" und "Aufnahmepatenschaft") holte unsere Mitarbeiterin gestern zu uns ins Heim. Na das ist eine lustige Truppe! In den nächsten Tagen wird der Tierarzt mal ein Blutbild machen, um zu schauen, ob es Wehwehchen gibt. Die Zähne sehen erstmal gut aus, juhu. Aber bei Omi konnten wir schon ohne den Veterinär Knoten an der Milchleiste entdecken, also Mammatumor. Das ist sehr bedauerlich. Nun ja, die Drei sollen erstmal richtig ankommen, dann sehen wir weiter. Fotos von der Ankunft der Dackel zeigen wir Ihnen morgen auf unserer Homepage.

 

07.08.2017

Ein kleiner Sonnenschein durfte heute mit unserer Mitarbeiterin Sandra Kroll  ins Glück fahren: Florica.

Die Reise ging in die Nähe von Zwickau, Ziel war ein kleines Häuschen mit gemütlichem Garten und einem Frauchen, welches wirklich den ganzen Tag Zeit hat für die liebe Hündin. Florica meisterte sogleich die Treppe, was für einen Rumänen wirklich nicht selbstverständlich ist. In der Wohnung war sie dann sehr aufgeregt, so dass der Besprechungsplatz und Ort zum Vertragsabschluss kurzerhand in den Garten verlegt wurde. Dort entspannte Florica sichtlich. Wir hofften sehr, dass die Nacht ruhig verläuft und heute schon mehr Ruhe einkehrt. Und so war es auch. Wir erhielten bereits eine sehr nette Mail, in der uns das neue Frauchen schildert, wie glücklich sie mit der Hündin ist und wie gut sich alles entwickelt. Darüber sind wir ausgesprochen froh und wünschen eine lange glückliche gemeinsame Zeit.

 

05./06.08.2017

Zwei wirklich hilfsbereite Vereinsmitglieder erschienen am Samstag Vormittag, um Kompost aufs Feld zu bringen. Sie folgten also unserem SOS-Notruf, wofür wir uns herzlich bedanken. Die Beiden schafften den kompletten Mist aus dem Winterquartier der Schafe auf den Acker, was eine echt schwere Arbeit ist, die schon so lange auf Erledigung wartet. Wir sind überaus froh, das Thomas und Markus das übernommen haben. Klasse!

Einzug gehalten haben die noch fehlenden drei Geschwister der Fünf scheuen Katzen aus einem benachbarten Dorf (siehe "Was gestern geschah" vom 28.07.). Sie konnten mit etwas List in einen Hausflur gelockt und dort mittels Kescher eingefangen werden. Hoffentlich kriegt diese "Bande" noch die Kurve und kann an der Nähe der Menschen was Positives entdecken. Das wäre für eine Vermittlung so wichtig.

 

04.08.2017

In ein wahres Paradies zog unser Schildkrötenmann Hans-Jürgen ein. In dem großen Freigehege leben bereits 6 Artgenossen verschiedenen Alters. Es ist alles vorhanden, was für ein artgerechtes Wohlfühldasein einer Schildkröte benötigt wird, bis hin zum Frühbeet und Legehügel. Hans-Jürgen ging forsch an die Erkundung des neuen Refugiums, aber alles verlief friedlich. Wir sind überglücklich, den einsamen, ausgesetzten Panzerträger nun in solch professionellen Händen zu wissen. Besser hätte er es nicht treffen können.

 

03.08.2017

Für unser Notfellchen, Katze Maxi, waren vor einigen Tagen sehr nette Besucher im Tierheim. Beide Seiten schienen begeistert voneinander, auch das ausgefüllte Anfrageformular las sich absolut passend. Nur bei der Lage des Hauses und den damit verbundenen Risiken war bei google kein wirkliches Ergebnis zu erzielen. Also machte sich heute eine Mitarbeiterin auf den Weg nach Lampertswalde, um vor Ort zu schauen, ob Maxi die Koffer für den Umzug packen kann. Resultat: ja, am kommenden Dienstag ist es soweit. 

Im gleichen Ort wohnt seit Anfang des Jahres unsere liebe Hündin Ra, der natürlich in diesem Zusammenhang gleich ein Besuch abgestattet wurde. Die Freude war groß. Ra, die nun Rani heißt, hat das große Los gezogen, bei ihr bleibt wirklich kein Wunsch offen. Eine wunderbare Hundehaltung, die für all das in Rumänien Erlebte entschädigt. Ganz happy fuhr unsere Mitarbeiterin wieder nach Hauswalde.

 

02.08.2017

Was für ein wundervoller Tag für unsere Kaninchendame Iwanka. Zu lange war die hübsche Dame bei uns einsam, wartend, dass ihr endlich jemand eine Chance gibt. Und nun soll das Schicksal sie belohnen. Im wohltemperierten Auto fuhr Iwanka Richtung Berlin, wo bereits ein einsames Schnupfenböckchen sehnsüchtig auf Gesellschaft wartet. Die neue Besitzerin, eine wahre Kaninchenexpertin, war ganz verzückt von Iwanka. Erst Annäherungsversuche der beiden Mümmelnäschen verliefen absolut viel versprechend und schon am Abend fraßen beide einträchtig nebeneinander vom Gemüseteller. Wir verabschiedeten uns mit einem guten Gefühl und dem Versprechen der lieben Tierfreundin, dass Iwanka nie wieder umziehen muss. Welch wahr gewordenes Glück für Iwanka und ihren neuen Partner Louis!

 

01.08.2017

Dackel Bodo hat zwar ein gutes Blutbild, aber leider ein massives Herzgeräusch. Dabei wurde uns doch von den Abgebern versichert, sogar schriftlich, dass der Kleine gesund ist...

Es zeigt sich also wieder, wie wichtig eine gründliche Voruntersuchung vor einer Narkose ist. An eine Kastration ist vorläufig nicht zu denken, Bodo wird jetzt erstmal medikamentös eingestellt. Vielleicht findet sich ja für den Charmeur dennoch ein gutes Plätzchen. Wenn man sich seine bezaubernden Fotos mit unserer Praktikantin Selina anschaut, müsste das doch klappen.

 

31.07.2017

Der Abgaberüde Bodo hat sich mittlerweile gut mit unserem Alltag arrangiert und freut sich über unsere Aufmerksamkeit. Es war also Zeit, mit dem Senioren zum Tierarzt zu fahren. Hauptgrund dafür ist, dass er leider noch nicht kastriert wurde. Doch im Vorfeld, wird Bodo natürlich noch aufs Gründlichste untersucht. Bevor der kleine Dackelmann in Narkose gelegt werden kann, warten wir gespannt auf das Ergebnis der Blutuntersuchung. 

 

29./30.07.2017

Endlich überstanden haben die lange Zeit der Quarantäne unsere 5 V-Kätzchen und die hübsche Fundkatze Arleen. Es hieß also Umzug in eines der Katzenhäuser. Das war aufregend. So viele neue Eindrücke, Artgenossen und Platz. Da lässt es sich doch gleich viel besser aushalten im Tierheim, auch wenn alle Samtpfoten natürlich auf einen weiteren Umzug warten - in ein richtiges Zuhause.

 

28.07.2017

Und auch heute wurden wir um die Aufnahme von kleinen Kätzchen gebeten. Zwei Jungtiere von insgesamt Fünf sind in unsere Quarantäne eingezogen. Engagierte Tierfreunde hatten sich bemüht, die Miezen anzufüttern und deren Mutter kastrieren zu lassen. Bisher lebten diese verwildert an einem Holzstapel in einem benachbarten Dorf. Noch ganz verängstigt schauen die ungefähr 9 Wochen alten Kätzchen aus dem Quarantänekäfig. Nun werden sich die Tierpfleger wieder alle Mühe geben, um die Miezen davon zu überzeugen, dass die Zweibeiner gar nicht so übel sind, wie sie glauben. 

Außerdem dürfen wir von einer ganz tollen Vermittlung berichten. Ganz früh am Morgen fuhr unser Mario mit der Hündin Agnes bis nach Berlin. Ganz artig benahm sich die hübsche weiße Hündin während der Fahrt. In ihrem neuen Zuhause wartete bereits ein großer Hovawartmischling namens Apollo auf seine neue Herzensdame. Freudig begrüßten sich Hund und Mensch und im Anschluss zeigte Apollo seiner Agnes das große Gartengrundstück, was sehr idyllisch in einem Randbezirk von Berlin gelegen ist. Das dies eine wohlüberlegte Entscheidung ist, die von Erfolg gekrönt sein wird, spürte man schon bei dem persönlich Besuch im Tierheim. Wir freuen uns riesig, dass Agnes ein so wundervolles Zuhause gefunden hat.

 

27.07.2017

All den wundervollen Vermittlungen zum Trotz bleiben die frei gewordenen Plätzchen nicht lang unbelegt. Die liebe Katze Jacky, die vor rund einem drei viertel Jahr von uns vermittelt wurde, kam zurück ins Tierheim. Grund dafür ist, dass die Besitzerin, eine ältere Lady, bei einem gesundheitlichen Zwischenfall gemerkt hat, dass sich niemand um Jacky kümmerte. Und auch uns gab man diese leeren Versprechungen, dass man sich im Falle eines Falles um die Mieze kümmern wolle. Bevor Jacky ein Leid widerfährt, entschloss sich die ältere Dame zu diesem Schritt.

Abgegeben wurde auch ein kleiner Kurzhaardackel mit dem Namen Bodo, der schon fast 10 Jahre auf dem Buckel hat. Seine Besitzerin musste leider ins Pflegeheim und ihre Enkelin, die sich zwischenzeitlich sehr gut um den kleinen Mann gekümmert hat, konnte Bodo aus beruflichen Gründen nicht behalten. Logisch, dass Bodo die Situation überhaupt nicht versteht und nun sehr trauert.

 

26.07.2017

Wie das Leben so spielt. Eigentlich sollte Toya heute bei der Tierarztrunde im Tierheim ihre jährliche Impfung bekommen, und nun musste sie schon früh mit persönlichem Chauffeur in der Klinik vorfahren. Denn der Weg führte sie nach überstandenem Pieks anschließend weiter nach Dresden zu ihrer neuen Familie. Die menschlichen Betreuer und der zukünftige vierbeinige Weggefährte erwarteten die brave Schönheit schon. Ruhig und in ihrer anfangs distanzierten Art begutachtete Toya alles und hatte bald schon den Kühlschrank erschnuppert. Prima Näschen, Kleines, doch der bleibt für dich tabu. Die Besitzer werden ihr das schon schnell beibringen, sowie noch vieles mehr, denn sie sind sehr hundeerfahren und geduldig. Prima Voraussetzungen, um Toya die Großstadt langsam näherzubringen und auch der Rüde wird ihr dabei mit seiner sicheren frischen Art beiseite stehen. Dankeschön für diesen Entschluss. Auch wenn es noch Zukunftsmusik ist: Wir freuen uns jetzt schon auf die ersten Bilder aus dem Großen Garten.

 

25.07.2017

Gerade mal zwei Orte weiter fand die getigerte Miss Piggy eine neue Heimat. Eigentlich kam ihre neue Familie wegen einer ganz anderen Mieze ins Tierheim, doch Miss Piggy präsentierte sich so anhänglich und verschmust, dass die Wahl auf sie fiel. Am Rande einer kleinen Siedlung im Grünen wird die freundliche Mieze demnächst ihre Streifzüge absolvieren. Doch bis es soweit ist, wird sie sich erstmal im großen Haus zurechtfinden müssen. Besonders liebevoll hatte die Familie verschiedene Liegemöglichkeiten arrangiert. Vom Körbchen gefüllt mit Stroh, bis zur Plüschschmusehöhle war alles da, was sich eine Samtpfote nur wünschen könnte. Und selbst der Nachbarskater schaute neugierig drein, wer dort jetzt wohl einziehen mag. Wir hoffen, dass Miss Piggy und ihre Familie noch viele glückliche Jahre zusammen verbringen dürfen. 

 

24.07.2017

Ein kleines Kätzchen in erbarmungswürdigem Zustand wurde im Tierheim abgegeben. Die Finderin hatte den Winzling beinahe übersehen, so krabbelte das gerade mal 800g schwere Miezchen bei einer Autobahnauffahrt herum. Es war unungänglich, dass der schwarz-weise Knirps zum Tierarzt musste da es stark tränende, gerötete Äuglein hatte. Zu dem offensichtlichen, stellte man in der Praxis fest, dass das Kätzchen Ohrmilben hat. Zum Glück fehlt dem Zwerg sonst aber nichts gravierendes, bis auf ganz viel Liebe, Aufmerksamkeit und ein bisschen Futter. Und damit können wir dienlich sein.

 

22./23.07.2017

Heute dürfen wir von einer rührenden Geschichte berichten, die wohl keiner so erwartet hätte: Vom Patentier zum Familienmitglied. Eine traumhafte Wendung für unseren Neo.
Begonnen hat alles damit, dass eine liebe Familie, welche uns schon seit Jahren unterstützt, den niedlichen Rüden auf unserer Homepage entdeckte und eine Patenschaft für ihn übernahm. Bei mehrmaligen Besuchen, in denen Neo das geboten wurde, wozu uns sonst im täglichen Ablauf kaum Zeit bleibt, wurde er ausgiebig gebürstet, gestreichelt, mit ihm spazieren gegangen und Fotos gemacht. Die Situation hinsichtlich einer Vermittlung wurde immer verfolgt. Sollte sich wirklich niemand in diesen tollen Hund verlieben? Die Paten jedenfalls, besonders die Kinder, hatten den weißen Wuschel bereits in ihr Herz geschlossen. Selbst seine Nierendiät stellte kein Hindernis dar. Also testeten sie kurzerhand, wie sich Neo mit ihrem jetzigen Rüden verträgt. Nach dieser positiven Bilanz entschlossen sie sich, Neo dauerhaft in ihrem Zuhause aufzunehmen. Es scheint fast, als hätte Neo nur auf diesen Augenblick gewartet. Denn bei anderen Besuchern des Tierheims zeigte sich der ausgeglichene, unaufdringliche Rumäne manchmal schon zu ruhig. Diese Eigenschaft legte er jedoch bei der Autofahrt an den Rand von Dresden schnell ab und es kam ein nervöser Neo zum Vorschein, der sicher das Autofahren noch als positives Erlebnis erlernen wird. In der ländlichen Idylle angekommen, machte ihn der vorhandene Rüde bei einem Spaziergang erst einmal mit seiner Umgebung bekannt, bevor er ihn in sein neues Revier einlud. Alles verlief harmonisch. Trotz dieser vielen neuen Eindrücke legte sich Neo nach einer Weile entspannt auf den Boden. Neben sein Kissen. Er wird in den nächsten Tagen noch lernen, dass dies sein eigener Hundeschlafplatz ist. Mach's gut, kleiner Eisbär und ein riesengroßes Dankeschön an die Familie, die ihm diesen Traum ermöglichte. Wir wünschen eine gemeinsame glückliche Zukunft.

 

21.07.2017

Die Hitze belastet Mensch und Tier. Den halben Tag verschliefen Hunde und Katzen an kühlen, schattigen Plätzchen. Dennoch fanden sich am Nachmittag viele Adoptionswillige im Tierheim ein, was uns natürlich ungemein freut. Drücken Sie die Daumen, dass sich aus dem Besucherandrang die eine oder andere wundervolle Vermittlung ergibt. 
Und auch unser lieber Hausmeister Herr Kuwan kam ganz schön ins Schwitzen, denn trotz drückender Wärme müssen Arbeiten wie Rasenmähen erledigt werden. Zum Glück ist Herr Kuwan gesundheitlich wieder gut beieinander, so dass er keinen Schonplatz wollte.

 

20.07.2017

Eine wirklich emotionale Vermittlung durfte unser Tierpfleger Mario heute erleben. Gemeinsam fuhr er mit Hündin Aquila in die beschauliche Gemeinde Wachau, wo Aquila künftig ihren Lebensmittelpunkt haben wird. Kaum aus dem Auto gehopst war Aquila erst einmal überwältigt von dem großen Garten, in dem so viele bunte Blumen zum Schnuppern einluden. Im Haus selbst war die dreifarbige Hündin verschüchtert und weigerte sich, auch nur eine Treppenstufe zu gehen. Kurz entschlossen nahm Mario die liebe Aquila auf den Arm und trug sie wortwörtlich über die Schwelle. Aquila war sich sicher, dass Mario ihr das Leben gerettet hat! In der Wohnung erkannte die dreifarbige Hündin ihre neuen Menschen gleich und gewann die Fassung wieder. Lediglich die zwei Plüschschweinchen auf dem Sofa wurden sehr kritisch beäugt. Als der Papierkram erledigt war und Mario sich verabschieden wollte, weinte Aquila ihm herzzerreißend nach. Durfte ihr Retter einfach so gehen? Doch schon nach zwei Minuten war die alte Liebe vergessen und Aquila war mit dem Herzen voll bei ihrer neuen Familie. Was für ein Happy End!

 

19.07.2017

Unsere Spendenbox im Kaufland war randvoll, also fuhren wir los, um die Futterspenden abzuholen. Mit prall gefülltem Kofferraum traten wir also den Weg zurück ins Tierheim an. Vielen herzlichen Dank an die vielen anonymen Spender, die auf diesem Wege an uns denken!

Auch sehr fleißig war unser liebes Vereinsmitglied Frau V. mit ihrem Freund. Beide erklärten sich bereit, unsere Schafsweiden weiter abzumähen, wie Frau I. zuvor. Eine äußerst schweißtreibende Arbeit, die unsere Hochachtung verdient. Wir sind sehr stolz darüber, solche engagierten Tierfreunde an unserer Seite zu wissen!

 

18.07.2017

Die meisten Tierfreunde kennen das leider viel zu gut: wenn aus der Pärchenhaltung ein Partner verstirbt, ist der andere plötzlich sehr einsam und leidet. Einige Tierhalter (hier kann man nicht von -freunden sprechen) "lösen" dieses Problem auf den für Menschen bequemste Art, der Abgabe des Einzeltieres. Nicht so unsere folgenden Tierliebhaber aus Zossen. Bundesweit haben sie nach geeigneter Gesellschaft für ihr etwa 7-jähriges Kaninchen Moppi gesucht und entschieden sich für Emma und Bailys. Obwohl einige Kilometer Entfernung dazwischen lagen, bei der heutigen Vermittlung bewies sich, dass dies ein wirklich guter Entschluss war.

Sichtlich erfreut, endlich wieder Gras unter den Pfoten zu haben und unbeeindruckt von der neuen Situation, mümmelte unser Bailys sofort alles, was an Futter bereit stand. Moppi widmete sich also der Dame zu, er hoppelte ihr hinterher und auch sie zeigte keinerlei Dominanz- oder Ablehnungsgebarden. Als Moppi Bailys auch noch putzte, war klar, dass unter den "Männern" keine Rivalität herrscht, was für eine Eintracht. Neugierig und aufgeweckt erkundete Emma inzwischen alles und nahm den besten Platz im Gehege ein: im 1.OG des Häuschens am Gitterfenster hat man einen wunderbaren Ausblick auf den Garten und die Menschen. Nun werden die nächsten Tage zeigen, ob Moppi seinen Lieblingsplatz in Gentleman- Manier der Dame überlässt oder ob die neuen Besitzer noch einen zweiten Ausguck daneben einrichten. Wir freuen uns über den tollen Platz und diese unkomplizierte Vergesellschaftung und wünschen alles Gute.

 

17.07.2017

Fröhliches Gequieke hört man aus unserem Nagerhaus. Meerschweinchenmädchen Flip, welche bei uns am 26.6. abgegeben wurde, durfte nun endlich Bekanntschaft mit Franz-Herbert und Hans-Ole machen. Beide Jungs waren recht aufgeregt über den Damenbesuch, jeder versuchte einen guten ersten Eindruck zu machen. Die kleine Lady Flip machte sich jedoch rar und lies die Kerle erst mal stehen. Oh da war die Neugierde der Böckchen erst recht geweckt und Flip wurde abwechselnd von Franz-Herbert oder Hans-Ole verfolgt. Unsere Befürchtungen, dass sich die Jungs wegen der Anwesenheit eines Weibchens nicht mehr vertragen, erwiesen sich als ungerechtfertigt. Nun mümmeln die Drei gemeinsam an frischem, saftigen Grün.

Wir möchten auch nicht unerwähnt lassen, dass sich eine liebe Freundin des Tierheims bereit erklärt hat, einen Teil unserer Schafsweiden abzumähen. Herzlichen Dank dafür liebe Frau I.

 

15./16.07.2017

Ganz heimlich hat sich unsere arme Lisa auf den Weg über die Regenbogenbrücke gemacht. Am Sonntagmorgen fanden wir sie friedlich in ihrem Körbchen, so wie viele male zuvor. Doch diesmal war es anders, ihre Seele war bereits vor dieser Welt gegangen. Wir sind zutiefst betrübt über diesen Verlust, ist doch die Trauer um Sonya noch so präsent.

 

14.07.2017

Die freundliche Fundkatze Arleen machte sich zusammen mit Abgaberüden Rocco auf den Weg in die Tierarztpraxis. Im Terminkalender stand: Kastration. Nach nicht einmal zwei Stunden kam ein Anruf aus der Klinik, wir vermuteten schon das Schlimmste. Uns plumpste ein kleiner Stein vom Herzen, als wir zu hören bekamen, dass Rocco bereits aus der Narkose erwacht ist und lautstark verkündete, er wolle abgeholt werden. Dieser Bitte kamen wir natürlich gern nach. Arleen war erst am späten Nachmittag an der Reihe, sodass sie wohl ein Übernachtungsgast in der Tierklinik wird.

 

13.07.2017

Auch die hübsche Petulia hat nun, was sie so vermisste: eine eigene Familie. Nach einer kurzen ruhigen Fahrt lief die Hündin ohne Zögern die kleine Treppe hoch und schnurstracks rein in die Wohnung. Dort verhielt sie sich vollkommen unaufgeregt, einfach nur lieb. Sie setzte sich abwechselnd ihren neuen Besitzern zu Füßen und legte sanft ihre Pfote auf deren Bein. Das war wirklich rührend. Ja, so zeigt man Dankbarkeit :-) Wir hoffen sehr, dass diese Harmonie ein Leben lang anhält und alle Beteiligten so glücklich miteinander sind wie am Tag der Vermittlung. Bereits Anfang September geht es in den ersten gemeinsamen Urlaub nach Dänemark.

 

12.07.2017

Kater Max, unser Notfellchen, durfte ausziehen. Er wohnt nun in Steina bei einer Omi und hat dort neben vielen Streicheleinheiten den Platz eines kleinen Häuschens für sich. Und er darf mit ins Bett. Bestimmt wird Max diese menschliche Nähe sehr genießen. Er war auch sofort "heimisch", erkundete alles, benutzte das Katzenklo und lies sich genüsslich streicheln. Kein Hund ist in der Nähe, schon dieser Fakt bedeutet für Max Entspannung. Wir wünschen ihm und seiner Omi ein paar schöne gemeinsame Jahre.

 

11.07.2017

Es war wieder soweit, dass der Tierarzt zur Visite ins Tierheim kam. Nach gründlicher Voruntersuchung konnten fünf Hunde und zwei Katzen geimpft werden. Außerdem wurde von Amethys, Andrew und Chedar Blut für ein großes Blutbild abgenommen. Der gute Allgemeinzustand der drei Opi's täuscht aber über die Tatsache hinweg, dass wir mit Chedar zum röntgten in die Klinik müssen. Beide Ellenbogengelenke scheinen ihm zu schmerzen. Andrew hat eine Wucherung am Zahnfleisch und Amethyst's Atemgeräusche scheinen in einem zu großen Gaumensegel begründet zu liegen.

 

10.07.2017

Wir berichten heute mal über eine wirklich unschöne Situation, die sich an diesem Tag ereignete. Einfach damit Sie eine Vorstellung bekommen, was sich im Tierheim abspielt. In der Öffnungszeit kam eine Frau, die sich für Lisa interessierte. Mario beriet sie entsprechend, die Frau streichelte Lisa. Dann klingelte die nächste Besucherin, mit ihr ging Mario ins große Katzenhaus. Vorher machte er Lisa noch an eine Leine und mit der Frau aus, dass sie sich derweil mit Lisa beschäftigen kann und auch etwas auf dem Hof rumlaufen darf. Plötzlich unbeobachtet, öffnete die Frau das Tor der Schleuse und anschließend sogar das Haupttor und versuchte selbständig, mit Lisa nach draußen zu gehen. Da der ängstlichen Lisa dieser Ausgang nicht geheuer war, lief sie zum Glück nicht zügig mit und die Situation wurde rechtzeitig von Frau Falkenberg entdeckt, die zu dem Zeitpunkt mit einem Vereinsmitglied auf dem Personalparkplatz stand. Das Haupttor war sperrangelweit offen, Lisa hatte nur ein lockeres Halsband dran, kein Brustgeschirr und war mit einer ihr völlig unbekannten Person unterwegs. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn die scheue Hündin vor irgendwas erschrocken wäre... Oder wenn die anderen Hofhunde gemerkt hätten, dass das Tor offen steht.

 Frau Falkenberg blieb fast das Herz stehen. Sie ging auf die Frau zu und fragte, wo sie hin wolle und wer das erlaubt hätte. Antwort: "Lisa hat signalisiert, dass sie raus möchte". Hallo? So funktioniert das nicht. Lisa war noch nie draußen. Wir boten der Frau an, sich im Hof noch etwas mit Lisa zu beschäftigen, in Kürze ein Brustgeschirr anzulegen und in Ruhe über einen Spaziergang und dessen Modalitäten zu sprechen. Antwort: "Das ist mir zu viel Aufwand." Wie bitte? Das ist zu viel Aufwand? Nicht nur wir, sondern auch unser Vereinsmitglied, welches die Szene direkt miterlebte, waren entsetzt. Eigentlich ist unser Hoftor stets abgeschlossen, die Wichtigkeit wurden uns allen wieder mal vor Augen geführt.

 

09.07.2017

Große Pflanzaktion. Unser Mitglied Frau V. rückte mit der ganzen Familie an, um die noch im Topf wartetenden Büsche und Bäume in die Erde zu bringen. Die Schafweiden 3 und 4 erhielten ihre Bepflanzung, bestehend aus Ahorn, Eberesche, Buche und Robinie. Außerdem wurde die wunderbar grüne Umrandung des Parkplatzes mit weiteren verschiedenen Sträuchern ergänzt. Dort entsteht ein richtiges kleines Paradies für unsere heimischen Vögel. Zu guter Letzt sicherten die fleißigen Helfer noch die bereits vor Wochen von unserem Mitglied Herrn H. gepflanzten Bäume auf den Schafweiden 1 und 2 mit Holzpfählen und einer Umrandung aus Draht. Diese dient als Schutz vor den "gefräsigen" Schafen, denn die Bäume sollen ja mal groß werden und Schatten spenden. Es folgte auch gleich die Probe aufs Exempel, aber Magda und Co. interessierte nur das frische Grün der Wiese. Prima. Ein ganz großes Dankeschön an alle 5 Helfer, die sich an der Begrünung des Tierheimgeländes aktiv beteiligt haben. Nun hoffen wir auf eine ebensolche Unterstützung von anderen hilfsbereiten Menschen bei den wichtigen weiteren Arbeiten, die auf der Homepage genannt sind. Wir sind darauf angewiesen.

 

08./09.07.2017

Endlich ein HappyEnd für Pilzi!

Die arme Miez musste aufgrund einer Pilzinfektion, mit welcher sie als Winzling bei uns eingeliefert wurde, 5 Monate in absoluter Quarantäne verbringen, also quasi in "Einzelhaft". Ganz viele Behandlungen hat Pilzi zudem erdulden müssen und niemals hat sie ihre gute Laune verloren. Solch ein Sonnenschein! Und heute folgte der letzte Schritt ins Glück, der Einzug bei einer Familie mit einem sehr lieben Kind. Pilzi kam gleich erhobenen Schwanzes aus der Box und machte sich daran, die Wohnung zu erkunden. Ups, ein Spiegel! Da wurde aus dem Schwanz gleich eine "Flaschenbürste", als Pilzi die "andere" Katze erblickte. Nein, Konkurrenz wollte sie hier nicht...

Danach ging es ins Kinderzimmer und dann ganz brav aufs Katzenklo. So eine artige Katze! Pilzi, wir wünschen Dir eine ganz glückliche Zukunft. Hast es echt verdient, du Tapfere!

 

07.07.2017

Ein ganz besonderer Tag. Nodschka, die russische Hündin, welche so um Hilfe gefleht hatte (siehe "Neues"), kam tatsächlich bei uns an. Ihr Notruf erreichte uns am 18.06. und ging direkt ins Herz. Wir überlegten nicht lang, sondern schrieben der Absenderin, dass wir die schwarze Hündin aufnehmen würden. Es müsste nur von deren Seite alles organisiert und finanziert werden. Die Antwortmail war voller überschäumender Freude und man sicherte uns zu, dass alles seinen Gang geht. Am 06.07. bekamen wir dann die Nachricht, dass Nodschka auf dem Weg zu uns sei. Sie komme mit dem Auto direkt aus Moskau und wäre am nächsten Morgen da. Wow! Und tatsächlich, nicht wirklich am Morgen, aber gegen 14:30 Uhr standen zwei nette russische Bürger vor unserem Tor, öffneten das Auto und heraus sprang Nodschka. Wir waren überwältigt. Und man hatte uns nicht zu viel versprochen. Sie ist eine ruhige, liebe Hündin mit einem unglaublich traurigen Blick. Aber wir sind sicher, dass in nicht allzu ferner Zeit in den Augen von Nodschka  Freude zu sehen ist. Wir werden alles dafür tun. Unser Dank gilt allen Beteiligten, die diese Reise möglicht machten, vorallem den beiden Fahrern. Einfach großartig!

 

06.07.2017

Gegen Abend konnten wir die kleine Omi-Hündin Astra aus der Tierklinik abholen. Die Diagnostik dauerte etwas länger, da als erster Schritt ein geriatrisches Profil (großes Blutbild) weggeschickt wurde, um genau zu sehen, wie gut Astras Organe arbeiten und ob sie eine Narkose verkraften würde. Das Ergebnis hat uns alle überrascht: Top-Werte ! Niere, Leber, Schilddrüse - alles arbeitet bestens. Wow! Also konnte die dringendst nötige Sanierung des Gebisses erfolgen. Einen solch desolaten Zustand hatten weder wir noch unser Tierarzt je gesehen. Aber nun ist der Gammel raus und Astra kann wieder ohne Schmerzen und mit Appetit ihr Futter verspeisen. Einmal in Narkose wurde die Kleine auch gleich umfassend geröntgt, denn sie läuft wirklich sehr, sehr schlecht. Die Bilder zeigten deutlich veränderte Schultergelenke mit Arthrose. Dagegen kann man homöopathisch etwas tun, wie wir an den Beispielen von Wanda und Otylia erlebt haben. Mal schauen, ob auch Astra dadurch etwas Erleichterung erfährt. Ihre anderen Gelenke sowie der Bauchraum sind übrigens in Ordnung. Damit ist quasi der erste Hund von den rumänischen Neuzugängen, auf "Vordermann" gebracht, als nächstes folgt Andrew, der verdammt schwer atmet und Cedar, dessen Laufbild auch nichts Gutes ahnen lässt.  Diese Hunde sitzen seit mehr als 7 Jahren in der Smeura, kein Wunder, dass da Einiges zu reparieren ist. Falls Sie, liebe Tierfreunde, sich an den Kosten für die Genesung der rumänischen Hunde beteiligen wollen, wäre das mit einer Spende zum Tierarztfonds eine feine Sache.

 

05.07.2017

Was gestern noch unsere Angst war, ist heute bittere Wahrheit. Unsere viel geliebte Sonya ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Am Nachmittag wurde sie in ihrem Lieblingskörbchen von ihren Schmerzen erlöst. Es war sehr ruhig und ergreifend. Einzig Trost spendet uns der Gedanke, dass Sonya nun wieder mit Bodo und Mel vereint ist, die beide über lange Zeit an ihrer Seite weilten. Sonya, es war uns eine Ehre dich kennen lernen zu dürfen und wir freuen uns, dass du ein Teil unseres Lebens warst.

 

04.07.2017

Bereits seit Februar wissen wir, dass Sonya unheilbar krank ist. Ein inoperabler Tumor. Dieses Damoklesschwert schwebte die ganze Zeit über unseren Köpfen. Nun scheint es ihr immer schlechter zu gehen und es bricht uns das Herz, dass unsere gemeinsame Zeit so begrenzt ist. In Absprache mit dem Tierarzt, greifen wir nach den letzten Strohhalmen, um Sonya ein bisschen Lebensqualität und Würde zu erhalten. Doch auch das, zögert das Unvermeidliche nur ein wenig heraus. Unsere arme liebe Sonya!

Die kleine arme Astra ist noch immer beim Tierarzt, die Diagnostik zieht sich hin. Dafür konnten wir Astras "Landsleute" aus der Quarantäne entlassen und in die bestehenden Rudel integrieren. Amethyst war sehr dankbar für die tolle Abwechslung, Cedar fand auf Anhieb neue Freunde und auch Laser erkundete neugierig das unbekannte Terrain und seine Bewohner. Aquila waren die viel fremden Hunde noch etwas unheimlich und sie weinte ein bisschen, um mehr Aufmerksamkeit zu erhaschen, doch sicher ist auch das bald Schnee von gestern.

 

03.07.2017

Ein weiterer Neuzugang im Tierheim. Abgegeben wurde ein bildhübscher 10jähriger Rüde, dessen Herrchen leider viel zu jung verstarb. In der Familie sind alle berufstätig und haben keine Zeit für Rocco, dem es vorher wirklich gut dort ging. Er durfte sogar mit im Bett schlafen. Umso weniger gefällt es ihm nun hinter dem Zaun. Aber alle Versuche der Familie, ihn privat zu vermitteln, schlugen fehl. Der Labrador-Shapendoes-Mix hat den Rudeltest gut bestanden, er hatte immer Kontakt zu anderen Hunden, ist also wirklich sozial. Wir hoffen innigst, dass sich rasch wieder ein guter Platz für den traurigen Kerl findet und werden uns bis dahin bemühen, ihm den Aufenthalt angenehm zu gestalten.

 

01./02.07.2017

Wir alle sind erleichtert, denn unser guter Hausmeister Herr Kuwan ist wieder an Bord. Er hat uns sooo gefehlt. Am Wochenende baute er sein vor der Krankheit angefangenes Projekt fertig und es ist einfach toll geworden. Wir wollten die Bedingungen in der Katzenquarantäne verbessern und vorallem die alten Käfige raus haben. Also wurde einen Zwischenwand in die vorhandene bereits geflieste Nische eingezogen und ebenfalls gefliest. Dann kamen stabile, aber leichte Gittertüren davor, die mit ausbruchsicheren Riegeln verschlossen werden. Die Boxen 1 und 2 sind nun wirklich geräumig, hell und top-hygienisch. In absehbarer Zeit, wenn die fünf V-Katzen den Doppelkäfig verlassen können, wird dort dieselbe Umgestaltung erfolgen. Dies bedeutet wieder einen Schritt in Richtung verbesserte Lebensqualität für die Vierbeiner während des Aufenthalts im Tierheim.

 

30.06.2017

Ankunft der Hunde aus Rumänien. Gegen 21 Uhr fuhr der große Transporter auf unseren Hof. Aufgeregtes Gebell war zu hören, denn wir waren der erste Anlaufpunkt dieser Tour und der Wagen war noch voll beladen. Mit Spannung luden wir Box für Box aus und nahmen unsere neuen Schützlinge in Empfang. Ach waren das arme Luder! Cedar humpelte schrecklich, Amethyst hat hörbare Atemgeräusche, aber am schlechtesten ging es wohl Astra. Sie wollte schon gar nicht in der Box aufstehen, lag nur da und starrte gerade aus. Mit etwas "Starthilfe" schleppte sie sich dann doch vorwärts, schmerzhaft bei jedem Schritt, das sah man deutlich. Wir vereinbarten für Astra gleich einen Tierarzttermin. Der kleiner Laser hatte schon nach 10 Minuten seinen neuen Spitznamen "Grinsebacke" weg. Und Aquila schaute etwas verdutzt drein, lies sich aber gern ein wenig kraulen. Doch wo war Keno? Offenbar gab es ein Kommunikationsproblem, sodass der nette Rüde nicht bei uns ankam. Wir werden das abklären, es kam ja nicht das erste Mal vor, dass nicht alles reibungslos klappt. Kein Wunder bei dem Pensum, welches dort in Rumänien täglich bewältigt werden muss. In den nächsten Tagen und Wochen müssen wir erstmal die vermutlich schwerwiegenden gesundheitlichen Probleme der Senioren angehen, die uns vertrauensvoll übergeben wurden.

 

29.06.2017

Unser persönliches Highlight des Tages findet vielleicht nicht jedermann spektakulär, aber uns zauberte es trotz Miesepeterwetter ein breites Lächeln ins Gesicht. Wir bekamen am Nachmittag Besuch von unserem ehemaligen Schützling Arad. Der hübsche Rüde wollte mit uns nichts mehr zu tun haben und zog so lang an der Leine, bis er wieder in "sein" Auto einsteigen durfte. Kein Wunder: Arad verbrachte vier(!) volle Jahre bei uns im Tierheim, also mehr als die Hälfte seines Lebens. Mehrmals wurde er vermittelt und immer wieder zurück gebracht. Diese Erinnerungen hat Arad offenbar noch immer im Hinterkopf. Wir nehmen es ihm nicht krumm. Dafür schwärmten Arad's Zweibeiner in den schillernsten Farben von dem Rüden. Egal ob Camping Urlaub, Familienfeier, ect. Arad ist überall dabei und völlig unkompliziert. Wir sind so unsagbar glücklich, dass Arad nun endlich seine Menschen gefunden hat und dort ein sorgenfreies und glückliches Leben führen kann. Allerdings werden wir im selben Atemzug auch nachdenklich. Nachdenklich darüber, wieso einfach niemand Notiz von unseren tollen Hunden nimmt. Rüde Nick wartet bereits über ein Jahr völlig unbeachtet bei uns im Tierheim. Genau so liebenswürdig sind seine Kameraden Inna, Juno, Petulia, usw. Wann werden die richtigen Leute für diese tollen Tiere den Weg zu uns finden?

 

28.06.2017

Und noch zwei neue Bewohner zählt das Tierheim. Abgegeben wurden zwei Wohnungskatzen, da sie unsauber geworden waren. Den Grund dafür erfuhren wir auch sogleich: durch eine berufliche Veränderung waren die Katzen neuerdings den ganzen Tag allein. Irgendwie verständlich das dies zu Unmut bei den beiden Katzen führte. Nun sind die beiden Miezen bei uns und wegen des aburpten Umzugs ziemlich verstimmt. Beide liegen flach geduckt in ihren Körbchen und wollen am liebsten nicht einmal angeschaut werden. Nun erfordert es wieder das Fingerspitzengefühl unserer Mitarbeiter, um Klara und Cora zu vermitteln, dass man es bei uns im Tierheim auch aushalten kann.

 

27.06.2017

Und wieder rollte unser Tierheimauto Richtung frohe Zukunft. Die Fahrt ging nach Dessau und hinten in der Box saß eine superbrave Hündin Hallie. Offenbar kennt sie das Mitfahren im Auto, denn so tadelloses Betragen ist Ausdruck einer gewissen Gelassenheit. Hallies neues Domizil gleicht einer Oase - überall grünt und blüht es. Ein traumhafter Garten mit gemütlichen Plätzen und ein hübsches Häuschen. Wir waren überaus erfreut, ebenso wie die Hündin, die sich sofort daran machte, jeden Winkel zu inspizieren. Der Schwanz wedelte in einer Tour. Als wir bei Kaffee und Kuchen die Formalitäten besprachen und die Verträge schrieben, hielt Hallie mal eine Weile inne, um danach gleich wieder loszusaußen. Zwischendurch kam sie sich immer mal eine Streicheleinheit abholen. Hallie hat wirklich das große Los gezogen. Liebe, Verständnis, ausgedehnte Spaziergänge und sogar Urlaube mit dem Wohnmobil werden künftig ihr Leben prägen. Genieße es, Du toller Hund. Hast es wirklich verdient.

 

26.06.2017

Eine kleine Meerschweinchendame wurde bei uns abgegeben. Ihre bisherige Partnerin war verstorben und der ehemalige Besitzer wollte die Meerschweinhaltung aufgeben. So kam die 5-jährige Flip in unsere Obhut. Leider hat sie ein paar Zahnprobleme, weswegen sie wohl in den kommenden Tage schon Patient in der Tierklinik wird. Sicher kein schönes Unterfangen für das scheue Glatthaarmädchen, aber leider notwendig, um auch künftig mit großen Appetit ihre Mahlzeiten zu verputzen.

 

25.06.2017

Da nichts Besonderes passierte, können wir Ihnen mal von zwei Sorgenkindern und deren Fortschritten berichten. Kater Karsten, der so aggressiv auf weibliche Personen reagierte und mit der Gesamtsituation seines Aufenthaltes im Tierheim total unzufrieden war, wird zunehmend freundlicher. Wir haben die Dinge umgesetzt, zu denen die Tierheilpraktikerin riet und offenbar zeigt sich nun eine Wirkung. Jana kann schon richtig mit Karsten schmusen und auch zu Frau Kroll, die er zweimal verletzte, hat der Kater mittlerweile ein entspanntes Verhältnis. Nun heißt es Daumen drücken, dass diese Entwicklung anhält.

Hündin Lisa geht es seit wenigen Wochen wieder richtig gut, worüber wir alle unsagbar froh sind. Derzeit läuft sie "wie geschmiert", diese furchtbare Lahmheit scheint weg zu sein. Keiner weiß warum, aber irgendwie ging sie so von selbst, wie sie kam. Nun hoffen wir alle, dass das so bleibt und Lisa noch eine schöne Zeit bei uns hat. An Vermittlung glauben wir nicht, dafür ist sie einfach zu scheu und unzugänglich. Sie mag ihre Ruhe und fühlt sich vermutlich recht wohl bei uns. Keiner will was von ihr, sie kann entscheiden, wo sie liegen möchte, alle Türen stehen offen. Das scheint ihre Welt zu sein.

 

24.06.2017

Wir erhielten erneut ganz wunderbare Post von ehemaligen Schützlingen. Besonders gefreut haben wir uns über die Zeilen von Katze Zora, die wirklich eine Diva war. Und was schreibt ihr Frauchen? "Wir haben da eine richtige kleine Perle von Ihnen übernommen." Wow - das macht uns echt glücklich. Außerdem schrieben uns z.B. Katze Tess aus Hamburg, Kater Tristan aus Rostock und Kater Aladin aus Radeberg, dass es ihnen so richtig gut geht. Das Ganze wurde mit bezaubernden Fotos unterstrichen. Wir sind begeistert. Auch Hunde meldeten sich. Dazu gehören die schwarze Gamela und die schwarz/weiße Gloria, beide stammen aus Rumänien und haben wirklich den Jackpot gewonnen. Sanftmütig wie sie sind, zeigen sie sich auf Fotos kuschelnd mit der Katze oder den Meerschweinchen - einfach hinreißend. Auch die kleine Lenuta, die vor Kurzem nach Eibau zog, schickte schon tolle Bilder. Solche Eindrücke sind für uns ein wahrer Kraftquell und helfen über viele Schwierigkeiten hinweg, mit denen wir täglich zu kämpfen haben. Wir bedanken uns herzlich.

 

23.06.2017

Kaninchen Iwanka ist zurück im Tierheim. Wie wir bereits am 10./11.06. bei "Was gestern geschah" schrieben, verstarb ihr Kaninchen-Kumpel und die Schnuppernase war nun allein. Ihre Familie möchte keine weitere Kaninchenhaltung. Also holten wir Iwanka in Berlin ab und quartierten die Arme wieder bei uns ein. Nun werden wir versuchen, das Schnupfenkaninchen erneut in gute Hände zu geben. Herzlich bedanken möchten wir uns bei unserem Mitglied Frau Z., die netterweise den Transport von Berlin nach Hauswalde übernahm.

Ein weiteres Dankschön geht an unser Mitglied Herrn H. , der gestern nach der Arbeit zu uns kam, um einen Teil der gelieferten Büsche und Bäume zu pflanzen. Ganz prima, solch unkomplizierte Hilfe tut gut.

 

22.06.2017

Auch dort, wo das Tierheim beheimatet ist, gab es Blitz, Donner, Hagel und sinnflutartigen Regen. Durch das Unwetter wurde einer unserer großen Kirschbäume gefällt, außerdem ist von einer Fichte die 3 m große Krone abgebrochen und auf den Parkplatz geflogen. Zum Glück kamen keine Autos und auch keine Tiere oder Menschen zu Schaden. Die Hagelkörner hatten die Größe von Tischtennisbällen. Wir dachten, sie zerschmettern sämtliche Scheiben des Hauptgebäudes, was aber nicht eintrat. Alles in allem ging es recht glimpflich ab, zum Glück.

Die kleine Hündin Latoya fuhr am Vormittag mit Toni in die Tierarztpraxis. Sie hatte dort einen Termin zur Nachkontrolle ihrer Haut. Bei ihrer Ankunft aus Rumänien zeigte Latoya einige kahle Stellen, die über mehrere Wochen behandelt worden. Die Nachkontrolle, bei der in Narkose Hautgeschabsel genommen wurden, offenbarte einen überaus positiven Befund: alles in Ordnung. Optisch sowieso, denn kahl ist bei Latoya schon lange nichts mehr. Nun haben wir auch die Bestätigung vom Tierarzt.

 

21.06.2017

Ein unauffälliger, lieber Hund hatte nun seinen Glückstag: Nike. Der Rüde, der bei seinem Leuten fortan Nick heißt, hatte keinen langen Weg, zum Glück, denn das Autofahren behagte ihm gar nicht. In Neustadt/Sa. wohnt er nun in einem kleinen Häuschen und es ist immer jemand zu Hause. Einiges an Geduld wird erforderlich sein, um aus Nike einen selbstbewussten Hund zu formen. Bisher ist er sehr, sehr unterwürfig, ohne wirklich Angst zu haben. Er kommt auch und lässt sich streicheln, aber er liegt quasi dabei immer flach auf dem Boden. Wir sind dennoch optimistisch, dass sich das bessern wird und wir beim versprochenen Besuch von Herrchen und Hund einen stolzen, schwanzwedelnden Nike/Nick sehen. Alles Gute, Du kleiner strubbeliger Rumäne. Wird schon werden!

 

Eine Freude ganz anderer Art bereitete uns das Blumenhaus Mayer aus Pesterwitz. Die Geschäftsinhaber hatten auf unserem Wunschzettel gelesen, dass wir Büsche und Sträucher zur weiteren Bepflanzung des Grundstückes haben möchten. Sie riefen an und kam dann direkt mit einem kleinen LKW hier an. Mehr als 30 Gehölze, blühend oder mit Beeren oder wunderschöne Blätter tragend luden sie bei uns ab. Es wird mit Sicherheit ein Augenschmaus, wenn diese Pflanzen an ihrem Platz stehen und ihre Pracht entfalten. Wir bedanken uns von ganzem Herzen für diese tolle Aktion.

Auch bei all jenen Spendern, die uns nahezu täglich wichtige Dinge für unsere Schützlinge per Paket zukommen lassen und deren Absender leider nicht erkennbar ist, möchten wir uns innigst bedanken. Nur durch diese Solidarität können wir hier gute Arbeit für die Tiere leisten.

 

20.06.2017

Für Mutterkatze Veronika der Tag der "Erlösung" vom Tierheim. Nach erfolgter Kastration und guter Wundheilung durfte diese überaus scheue Katze heute zurück in die Freiheit. Wir haben sie ins gewohnte Gebiet entlassen, sie rannte auch sofort davon. Veronika lag täglich mit riesengroßen Augen hinter (!) dem Korb, jeder Tag in dieser Gefangenschaft schien ihr eine Art Qual zu sein. Nun kann sie wieder ihrer Wege gehen. Ihre Kinder gedeihen prima, sie werden in einer Woche das erste Mal geimpft.

Bereits am Vormittag brachte uns das Ordnungsamt eine Fundkatze. Das liebe Tier war einer Familie am Sonntag zugelaufen und hatte sich seither keinen Meter entfernt. Ständig wollte die hübsche getigerte Katze durch die Terrassentür mit ins Haus huschen. Ganz offenbar kennt diese Katze solche Gegebenheiten. Bleibt wieder die Frage, ausgesetzt oder weggelaufen? Bisher hat keiner das sehr zutrauliche Tier vermisst.

 

19.06.2017

Die kleine schüchterne Hündin Betty haben wir ins Hofrudel integriert. Vermutlich wird kein Besucher sie in absehbarer Zeit dort sehen, da Betty stets irgendwie auf der Flucht scheint. Aber in diesem Rudel hat sie größtmögliche Gelegenheit, sich an die Gegenwart und Nähe der Menschen zu gewöhnen und zu spüren, dass es alle gut mit ihr meinen. Betty stammt ja aus einem furchtbaren Animal-Hording-Fall in Polen, der sogar im dortigen Fernsehen gezeigt wurde. Die Kleine kennt also nichts, daher macht ihr alles Angst. Es wird noch etliche Zeit vergehen, ehe wir Betty in ein Zuhause bringen können. Vielleicht kann ja ein Tierfreund bis dahin eine Patenschaft übernehmen?

Die auserwählten rumänischen Hunde, die wir am Donnerstag in Empfang nehmen wollten, kommen erst eine Woche später. Der Grund dafür ist aber richtig erfreulich: das Auto ist voll ! Es dürfen diese Woche so viele Hunde die glückbringende Fahrt nach Deutschland antreten, dass für unsere Kandidaten kein Platz mehr war. Das haben wir noch nie erlebt und es freut uns wirklich. Zeigt es doch die Akzeptanz der tollen Arbeit, die dort in der Smeura geleistet wird.

 

17./18.06.2017

Ein kleiner Hund ging auf große Fahrt. Mara packte am Sonntag ihr Köfferchen und fuhr in den wunderschönen Schwarzwald. Dort in Todtnau wird ihr neues Zuhause sein. In einer Box wollte Mara diese Fahrt allerdings keinesfalls erleben, sie "randalierte" so lange, bis sie auf dem Schoß reisen durfte. Na das gefiel ihr super, sie schleckte zum Dank sogar die Hand ab. Dann kringelte sie sich ein und genoss den Körperkontakt und die Streicheleinheiten. Im großen Haus angekommen, schaute sich Mara überall um, fras eine kleine Mahlzeit und machte es sich dann im Körbchen bequem. War ja auch aufregend für Sie dieser Umzug. Wir wünschen Mara, die dem vorherigen Hund der Familie fast wie ein Zwilling gleicht, eine wundervolle Zukunft.

 

16.06.2017

Herr Beck von der Tierhilfe Hoffnung rief an und fragte, ob es uns möglich sei, ein paar Hunde aus der Smeura aufzunehmen. Wir mussten ihn in letzter Zeit schon so oft enttäuschen, diesmal sagte ich zu. Am kommenden Donnerstag werden vermutlich 5 gerettete rumänische Hund bei uns einziehen. Die Auswahl fällt schwer bei so vielen Bedürftigen, aber spätenstens am Monatg stehen die Namen fest. Fotos können wir Ihnen diesmal leider nicht präsentieren, da Frau Frömmrich im Urlaub weilt und nur sie diese Sache beherrscht. Wir holen es später nach und suchen dann im Nachhinein Aufnahmepaten. Besimmt dürfen wir wieder auf Sie zählen.

Leider konnte unser Hahn nicht geheilt werden. Er verstarb, schlief ganz friedlich von allein ein. Wir sind sehr traurig darüber, denn eine wirkliche Ursache konnte trotz umfangreicher Diagnostik auch nicht gefunden werden.

 

15.06.2017

Auf den Tag genau einen Monat nach ihrer Freundin Tarja durfte auch die kleine Lenuta das Tierheim verlassen. Sie fuhr mit Mario in eine herrliche Gegend, nach Eibau in der Oberlausitz. Lenuta verhielt sich ganz brav und zeigte sich angekommen am neuen Heimatort, erfreut und etwas unsicher zugleich. Kein Wunder, kennt die Kleine doch nicht viel mehr als das Dasein im Tierheim. Aber nun beginnt eine neue Zeitrechnung, jetzt darf Lenuta erfahren, wie schön das Leben wirklich ist. Wir hoffen auf viel Verständnis und Geduld von Seiten ihrer neuen Familie und auf zahlreiche gute Nachrichten mit Fotos von einer glücklichen Lenuta in den nächsten Jahren.

 

Wir erhielten gestern eine Spende für unsere Kaninchen, bestehend aus Einstreu und Futter. Außerdem eine Lieferung Rinti-Dosenfutter für Hunde - beides benötigen wir dringend, es steht auf dem Wunschzettel ganz oben. Leider war bei den Paketen kein Absender auszumachen, daher möchten wir uns an dieser Stelle vielmals für diese tolle Unterstützung bedanken.

 

14.06.2017

Es wurde wieder Zeit für die Tierarztrunde hier bei uns. Drei Hunde erhielten ihre Jahresimpfung und verhielten sich absolut vorbildlich. Bei Agnes wurde eine kleine trübe Stelle im Auge festgestellt, die in nächster Zeit in der Praxis näher untersucht wird. Vermutlich ist es eine "alte Geschichte", denn Agnes kneift das Auge nicht zu und dieses tränt auch nicht. Ebenfalls einer Augenbetrachtung unterzog sich Katze Arielle. Allerdings ging das bei ihr nur aus ca. 2 Metern Entfernung, näher kann man dieser scheuen Katze nicht kommen. Das Fazit war, dass es derzeit keinen Grund gibt, Arielle einzufangen und in die Praxis zu bringen. Das wäre der Horror für das Tier. Erst wenn das Äuglein eitert oder andere Auffälligkeiten zeigt, werden wir entsprechend handeln. Betrachtet wurde als nächstes Kater Max. Der ältere liebe Herr hat ziemlich abgenommen und fängt an, sich den Bauch kahl zu lecken. Er fühlt sich im Katzenhaus augenscheinlich nicht wohl, es ist ein psychisches Problem. Man sieht ihn auch nie im Auslauf, selbst bei diesem herrlichen Wetter nicht. Max hockt drin. Also haben wir ihn umquartiert. Er ist nun in einem Raum neben unserem Büro, dort wo vorher Zora wohnte. Bestimmt kriegt Max dort die Kurve, wir werden gut auf ihn Acht geben. Und ihm vorallem wünschen, dass er doch endlich ein Zuhause bekommt, dieser Traumkater. Steht ja schon als Notfall auf der Homepage, irgendwer muss sich doch mal erbarmen. Zu guter Letzt nahm die Tierärztin noch Mutterkatze Veronika mit zur Kastration. Ihre 5 Babys sind schon "groß" und kommen gut ohne sie klar. Es wurde Zeit für diesen Schritt.

 

13.06.2017

Federtiere standen gestern im Mittelpunkt.

Eine junge Singdrossel saß verletzt im Gehege unserer Schweine. Vermutlich war das Tier  unvorsichtig und somit in die Pfötchen einer Katze geraten. Die Schwanzfedern fehlten und ein Flügel hing ziemlich schlaff runter. Es gab auch noch andere kleinere Verletzungen. Wir brachten den Piepmatz zum Tierarzt, dieser konnte Entwarnung geben. Der Flügel war nicht gebrochen. Die Singdrossel fand in Dresden einen tollen Pflegeplatz in einer Voliere. Irgendwann darf sie in die Freiheit und ist dann hoffentlich vorsichtiger.

Unserem Hahn Harry ging es irgendwie nicht so gut. Er machte einen müden Eindruck, hatte keinen rechten Appetit. Wir hielten es für angebracht, ihn zum Tierarzt zu bringen. Harry wurde stationär aufgenommen, damit man sich ein umfassendes Bild machen und bei Bedarf entsprechende Behandlungen beginnen kann. Nun hoffen wir, dass es unserem Hahn bald wieder richtig gut geht.

 

12.06.2017

Wir freuen uns sehr! Der liebe Rüde Loren hat eine eigene Familie, die ganz und gar für ihn da ist. Wie sehr hat er sich das gewünscht. Loren, der der rumänischen Hundehölle entkam, residiert nun in Dresden-Weißig und wird ganz bestimmt ziemlich verwöhnt. Aber das hat er sich nach dem entbehrungsreichen Leben auch verdient. Loren hopste nach der ruhigen Fahrt aus dem Auto und lief brav an der Leine mit zum Hauseingang. Dort wurde er schon aufgeregt erwartet und in Empfang genommen. Schnurstracks gings die Treppen hoch, als wäre es das Normalste der Welt. Rein in die Wohnung und angekommen. Auch die Bequemlichkeit des Sofas wurde gleich getestet und für gut befunden. Loren, bitte benimm Dich, damit du auf diesem tollen Platz bleiben darfst. Wir zählen auf Dich und danken deiner neuen Familie von Herzen dafür, dass sie dich so liebevoll aufgenommen hat.

 

10./11.06.2017

Wir erhielten die besonders traurige Nachricht, dass der Kaninchenkumpel von Iwanka verstorben ist und die arme Häsin nun wieder ein einsames Dasein führt. Er gibt Tiere, die haben im Leben einfach kein dauerhaftes Glück. Vielleicht erinnern Sie sich noch an die schwarze Iwanka, ein Schnupfenkaninchen, welches 4 Jahre in unserer Obhut war. In dieser Zeit hatte es drei Partner, es war immer harmonisch. Iwanka genoss und suchte den Körperkontakt zu Artgenossen. Als ihre letzte Partnerin verstarb, suchten wir als Notruf für Iwanka ein Zuhause mit einem ebenfalls schnupfenden Kaninchen, denn die Krankheit ist ansteckend. Ein gesundes Kaninchen zu gefährden, wäre sehr fahrlässig. Wir fanden einen ganz wundervollen Platz in Berlin, waren alle total glücklich. Genau ein viertel Jahr dauerte das Glück, nun starb Polly und Iwanka bleibt wieder zurück. Es ist wie verhext und so bitter für dieses wirklich liebe, freundliche und so tapfere Tier. Dringend benötigt wird nun ein neues Zuhause, in dem mindestens ein Schnupfenkaninchen wohnt, welches sich auf eine tolle Partnerin freut.

 

09.06.2017

Die Hündin Rita hat ihre Koffer gepackt und dem Tierheim "Lebwohl" gesagt. Bis kurz vor Leipzig ging die Reise für die junge Dame. Rita war unterdessen sichtlich beeindruckt von den Vorgängen. Alles war neu und spannend, aber auch ein bisschen gruselig. So dauerte es auch einen Moment, bis Rita ihr neues Frauchen wieder erkannte und sich von ihr streicheln lies. Kein Wunder, denn Rita verbrachte den Großteil ihres bisherigen Lebens in Tierheimen. Es muss ein regelrechter Kulturschock gewesen sein, sich in einer so fremden Umgebung wieder zu finden. Doch alle Beteiligten waren zuversichtlich, dass Rita mit genügend Zeit ein angemessenes Selbstbewusstsein zu entwickelt, um auch mit für sie befremdlichen Situationen gut umzugehen. Wir wünschen Rita und ihrer neuen Familie alles erdenklich Gute für eine lange gemeinsame Zeit.

 

08.06.2017

Der ehemalige Fundhund Olli brach mit unserem Mario Richtung Görlitz in seine neue Heimat auf. Bei mehreren Besuchen lernte die nette Familie den jungen Rüden kennen und lieben. Dass dies auf Gegenseitigkeit beruhte, merkte man sofort. Im neuen Zuhause angekommen inspizierte der agile Bursche sein neues Domizil, holte sich eine Menge Streicheleinheiten ab und entschloss sich dann, seine neue Spielzeugsammlung durchzuprobieren. Die größte Freude bereitete ihm ein orangefarbener Gummistern, den Olli am liebsten gar nicht mehr hergeben wollte. Wir sind happy, dass sich das Blatt für den hübschen Kerl zum Guten gewendet hat und er nun hoffentlich für immer ein tolles Zuhause hat.

 

07.06.2017

Was für ein Katzenjammer. Die getigerte Tante Hedwig kam zurück ins Tierheim. Seit einer Woche versteckte sie sich unter der Couch und kam nicht heraus. Das Katzenfutter wurde kaum bis gar nicht angerührt. Jede Annäherung quittierte sie mit missmutigem Fauchen. Wirklich kein schöner Zustand, weder für Katze noch für die Halter. Der Entschluss wurde gefasst, die Mieze wieder ins Tierheim zu bringen. Zum Glück erkannte Tante Hedwig ihre Umgebung gleich wieder und lies sich von uns streicheln. Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.

 

06.06.2017

Die kleinen Babys von der schüchternen Mutterkatze Veronika wachsen und gedeihen prächtig. Sie werden immer mobiler und beginnen miteinander zu spielen. Mit dem Klettern klappt es noch nicht so gut, wie sie es sich wünschen, aber die Kleinen sind am Üben. Manchmal sind sie sogar so mutig und tatzen uns spielerisch auf die Finger, wenn wir bei ihnen sauber machen. Wir nutzten einen günstigen Moment und schossen Fotos von den kleinen Rackern. Vier Mädchen und ein kleiner dicker Bube haben auch gleich ihre Namen bekommen. Natürlich mit "V", damit Mutti Veronika auch zufrieden ist. Wir sind echt glücklich, diese kleine Familie in Sicherheit zu wissen.

 

05.06.2017

Am Pfingstmontag ging es beschaulich im Tierheim zu. Die Tiere entspannten bei schönstem Wetter und auch sonst gab es keine nennenswerten Ereignisse. Auch solche Tage zum durchschnaufen muss es einmal geben.

 

03./04.06.2017

Auf der Rückseite des Tierheimgebäudes gibt es zahlreiche Vogelpaare, die dort unter der Holzverkleidung nisten. Am Samstag Abend kurz vor Dienstschluss haben Jana und Marion ein aus dem Nest gefallenes Vogeljunges entdeckt, das noch unversehrt war, aber ausgekühlt. Nun stellte sich ihnen die große Frage, wohin damit? Da wir ja in der Vergangenheit bereits hilfebedürftige Vögel in erfahrene Hände übergeben konnten, reichte ein Anruf und es war geklärt. Das kleine Vögelchen fuhr also warm verpackt nach Dresden, wo in diesem Moment auch ein etwa gleichaltriges Amselkind aufgenommen wurde. Die Fahrt überstand das Junge recht gut. Unser Findelkind war/ist ein Star und zeigte sich nach all den Strapazen schnell zufrieden mit der neuen Nestwärme. Wir hörten es zum ersten Mal piepsen. Das Vogelkind wurde zusätzlich zum neuen Nest-Geschwisterchen noch mit Wärmflasche versorgt, aufgepäppelt mit einer Elektrolytlösung und später auch erfolgreich mit Futter versorgt. Bloß gut, dass alles so glücklich verlief. Nun hat das Piepsi gute Chancen, in ein normales Leben zu starten. 

 

02.06.2017  

Wahrhaft Glück hatten die beiden Kater Lucky und Balu. Sie durften direkt aus dem Quarantänekäfig ins neue Zuhause umziehen. Nachdem die Brüder nun vollständig geimpft und kastriert waren, ging die Fahrt in die Oberlausitz. Dort wartete man schon sehnsüchtig auf die Zwei, denn die Entscheidung zur Aufnahme der Kater war bereits vor 4 Wochen gefallen. Alles in der Wohnung war bestens vorbereitet, nun konnte das neue Leben beginnen. Neugierig und ohne Scheu erkundeten Lucky und Balu ihr neues Domizil, sogar bis auf den höchsten Schrank kletterten sie empor. Alles war interessant. Der Kratzbaum wurde auch gleich eingeweiht, vermutlich hatten es die Krallen nötig nach der Zeit in der Quarantäne. Es war eine Freude, dem wilden, verspielten Treiben zuzusehen, die Beiden lebten richtig auf. Wir wünschen ihnen und ihre Familie ganz viele glückliche gemeinsame Jahre.
Zwei Tiere, die sich so prächtig verstehen, zusammen zu vermitteln, ist immer eine ganz besondere Freude. Leider warten die kleinen Hunde Mara und Latoya nun schon über 4 Monate auf solch einen Glücksfall. Da dieser offenbar nicht eintritt, haben wir uns entschlossen, die Beiden auch einzeln zu vermitteln. Es wird einfach Zeit für das Ende der Tierheimkarriere und so gelingt dies vermutlich eher.

 

01.06.2017

Wir hätten es nicht gedacht, aber für die gefundene Schildkröte kam kein Anruf, niemand vermisst das Tier offenbar. 

Es handelt sich übrigens um ein Männchen im Alter von ca. 11 Jahren. Das kann man bei griechischen Landschildkröten ziemlich genau anhand des Gewichtes bestimmen. Wir lernen gerade viel dazu. Schildi ist fit, die Verdauung funktioniert, auch der Appetit stimmt. Er mag gern junge Blätter vom Giersch, aber auch Gurke und Gänseblümchen. Nun fehlt nur noch eine tolle Unterkunft in einem Freigehege. Der Kontakt zu Tierfreunden, die früher manchmal unsere Schildkröten genommen haben, brachte leider keinen Erfolg. Kennt jemand einen tollen Platz für den einsamen, verstoßenen Schildkrötenmann?

 

31.05.2017

Es war mal wieder Zeit für die Tierarztrunde im Heim. Der diesbezügliche Plan sah vor, dass die Kater Lucky und Balu sowie Hund Olli ihre zweite Impfung zur Grundimmunisierung bekamen. Ebenfalls gepiekst wurden Katze Zarina und Hündin Inna, bei Beiden handelte es sich um die jährliche Wiederholungsimpfung. Dann gab es noch drei Kandidaten, die von der Tierärztin begutachtet worden. Bei Hündin Alma ging es um die Abheilung der Wunde und der Hautprobleme auf dem Rücken. Seit geraumer Zeit wird Alma 2x wöchentlich komplett mit einem medizinischen Shampoo gewaschen, dazu gab es noch Antibiotikatabletten. Der Erfolg ist deutlich sichtbar, was uns wirklich sehr freut. Nachgeschaut wurde als nächstes in Toyas Mäulchen, da die Zähne einen nicht so tollen Eindruck machen. Es besteht derzeit aber kein Handlungsbedarf, war das Fazit der Tierärztin. Zu guter Letzt sah sie sich noch Hündin Püppi an, welche eine Verletzung am Ohr aus einer Rangelei davongetragen hatte. Diese wird nun täglich gewaschen, dazu erhält Püppi ein Antibiotika. Nach etwa anderthalb Stunden war die Tierarztrunde erledigt.

 

30.05.2017

Kater Karsten brachte uns bereits seit einiger Zeit ins Grübeln. Er legte bei verschiedenen weiblichen Mitarbeitern ein ziemlich unfreundliches Verhalten an den Tag, um es mal vorsichtig auszudrücken. Das ging soweit, dass man regelrecht Angst hatte, Karstens Katzenhaus sauber zu machen. Die Gründe waren für uns unerklärlich, wir mussten uns Hilfe holen. Ein Mitglied unseres Tierschutzvereins hatte mal von einer Tierheilpraktikerin berichtet, die mit den Vierbeinern kommunizieren kann. Diese schien uns eine gute Maßnahme zu sein, also nahmen wir Kontakt mit ihr auf. Wir schickten Frau Berghof 3 Fotos von Karsten, aber keinerlei Informationen zu Vorgeschichte oder Verhalten, denn das brauchte sie nicht.  Wir baten um Rat und Informationen darüber, was der Kater möchte, um sich wohl zu fühlen und nett zu sein. Ein paar Tage später bekamen wir eine Mail mit Anhang "Gespräch mit Kater Karsten". Es war und ist hochinteressant. Neben vielen Dingen, die der Kater offenbar erlebt hat und die ihn geprägt haben, stand darin auch, wie er angesprochen werden möchte, was zu unterbleiben hat und dass er sich grüne Decken wünscht. Es war/ist wirklich hilfreich und wir danken unserem Mitglied Frau V. herzlich dafür, dass Sie uns den Tipp gab und auch noch die Kosten für diese Aktion übernahm. Frau Berghof wollte Karsten noch zwei homöopathische Mittel zukommen lassen, die sie für wichtig befindet und brachte diese heute selbst ins Tierheim. Es war ein sehr netter Besuch. Frau Berghof war äußerst angetan von der Gestaltung der Anlage und seiner entspannten Hunde und Katzen. Sie bot an, uns weiterhin gern zu unterstützen, worüber wir ausgesprochen froh sind. Die Globuli für Karsten erhielten wir kostenlos von ihr. Tausend Dank. Nun hoffen wir, dass diese dem Kater, der sich auf einem wirklich guten Weg befindet, noch weiter zum seelischen Gleichgewicht verhelfen und seine grässliche Vergangenheit vergessen lassen.

 

29.05.2017

Wir durften wieder einen unserer Schützlinge in ein neues Zuhause begleiten. Diesmal mit an Bord war Tante Hedwig. Die bekennende Freigängerkatze bestach durch ihre freundliche Zurückhaltung und eroberte das Herz ihrer Interessenten spielend. Doch bevor Tante Hedwig ihr neues Leben beginnen kann, mussten wir sie in die böse Transportbox verfrachten. Oh, wie die getigerte Lady uns das übel genommen hat. Die ganze Fahrt gab sie keinen Ton von sich. Angekommen im neuen Zuhause würdigte sie uns keines Blickes mehr und verkrümelte sich in der Katzentoilette. Dabei entging ihr das große lichtdurchflutete Einfamilienhaus mit viel Platz und allerlei Klettermöglichkeiten für eine Mieze. Natürlich darf Tante Hedwig nach der Eingewöhnungszeit auch wieder ihren geliebten Freigang genießen. Nachdem wir den "Papierkram" erledigt hatten, mochte sich die Katze immer noch nicht aus ihrem Versteck bewegen. Aufgrund unserer Beschreibung hatte sich die Familie schon auf so ein Verhalten eingestellt und ging entsprechend relaxt damit um. Sicher werden sie Tante Hedwig die Zeit einräumen, die sie braucht, um sich wieder richtig zu entfalten. Sieben verschiedene Futtersorten hatten die liebe Leute besorgt, um ihrer Miez das Leben bei ihnen so richtig schmackhaft zu machen. Da kann ja fast nichts mehr schief gehen.

 

27./28.05.2017

Die Tierarztpraxis rief an und fragte, ob wir eine Landschildkröte aufnehmen könnten. Tierfreunde hätten das Panzertier gefunden und in der Praxis erstmal untersuchen lassen. Schließlich lag die Schildi mitten auf einer befahrenen Straße. Auch die Finder dachten zuerst, da liegt ein Stein und wichen aus, aber dann hatten sie doch das Gefühl, der "Stein" hätte sich bewegt und sie machten kehrt. Und tatsächlich, da waren Gliedmaßen dran. Aber wie anhalten in all dem Verkehrstrubel. Sogar der Bus war hinter ihnen und es war großes Glück für Schildi, dass dieser sie nicht erwischt hat. Irgendwie gelang es doch, das Auto abzustellen und auf die Straße zu laufen, um das Tier zu retten. Die lieben Menschen waren ganz  enttäuscht von all der Gleichgültigkeit der anderen Verkehrsteilnehmer. Nun ist Schildi hier. Sie ist ziemlich groß und keinesfalls jung. Etwas Kalziummangel wäre am Panzer sichtbar, sagt der Tierarzt. Ansonsten ist Schildi intakt. Wir sind gespannt, ob jemand den Verlust meldet oder ob sich wiedermal Einer auf solch brutale Weise seines vierbeinigen Mitbewohners entledigt hat.

 

26.05.2017

Nun kommt es ganz dick fürs Tierheim. Nachdem Frau Müller ihren Bundesfreiwilligendienst quittiert hat und nicht mehr zur Verfügung steht, kam gestern ein Anruf aus dem Krankenhaus. Unser Hausmeister Herr Kuwan wurde eingeliefert, ihm geht es nicht gut. In erster Linie drücken wir unserer "Perle" fest die Daumen für eine baldige und dauerhafte Genesung. Aber nun ist hier wirklich "Land unter". Toni ist nächste Woche auf Seminar und wir fragen uns, wer denn den vielen Rasen mäht und die Quarantäne fertig baut. Das sind nur die dringendsten Aufgaben, von all den anderen hilfreichen Dingen, die Herr Kuwan täglich tut, wollen wir gar nicht anfangen. Die Urlaubszeit beginnt und unsere fleißigen Mitarbeiter haben sich eine Erholung eigentlich mehr als verdient. Aber wie das gehen soll, steht in den Sternen...

 

25.05.2017

Christi Himmelfahrt. Feiertag. Wem an diesem Tag nicht zum feiern zumute war, waren unsere Hunde. Unablässig ertönten seit dem Vormittag Hupen, Tröten und Gesangschöre von ganzen Wandergesellschaften rund um das Tierheim. Als dann aber auch noch Böller und Raketen gezündet wurden, suchten einige Hunde schlotternd Schutz in den Häusern. Bis hinter die Körbchen verkrochen sie sich. Andere Hunde tigerten rastlos, hechelnd und unsicher umher. Woher sollen sie auch wissen, dass so etwas uns Menschen "Spaß" macht? Unsere Schützlinge so verängstigt zu sehen, machte uns keinesfalls Spaß und so taten wir unser Möglichstes, sie zu beruhigen. So ging der lange nervenaufreibende Feiertag im Tierheim doch irgendwann zu Ende und es wurde wieder still. Um es deutlich zu sagen: wir haben nichts gegen fröhlich feiernde Männer, aber diese sollten dennoch Rücksicht auf ihre Umgebung nehmen.

 

24.05.2017

Das sonnige Wetter der letzten Tage offenbart auch einen kleinen Nachteil: unser guter Hausmeister kommt mit dem Rasenmähen gar nicht hinterher. Den ganzen Tag brummt der Motor des Mähers und der Elektrosense überall auf dem Gelände. Allmählich türmten sich hier und da große Haufen mit Gras auf, die unsere Hunde zum Schnuppern einluden. Herr Kuwan staunte nicht schlecht, wie viel da schon wieder zusammengekommen war, hatte er doch erst eine Woche zuvor alles ordentlich gemäht.

Die kleine "Würmchen" von Muttikatze Veronika entwickeln sich prächtig. Langsam beginnen sie ihre Umgebung wahrzunehmen und mit ihren Geschwistern zu spielen. Trotzdem lässt Veronika die Kleinen nicht aus den Augen und kümmert sich rührend um ihre Jungtiere.

 

23.05.2017

Überraschung! Ein netter Herr brachte uns hochwertige Hunde- und Katzennahrung, als Dosen und als Trockenfutter - ganz wunschgemäß. Er kam im Namen seiner Tante und wollte seinen Namen nicht verraten. Kein Problem, gefreut haben wir uns trotzdem sehr über diese äußerst effektive Unterstützung. Wir bedanken uns herzlich.
Und ein zweites Mal gab es Futter für unsere Tiere an diesem Tag, diesmal vom Fressnapf Dresden-Weixdorf. Eine wirklich engagierte Tierfreundin verhalf uns zu diesem wichtigen Kontakt und konnte eine ziemlich große Menge Futter für uns dort abholen. Sie brachte es sogleich noch ins Tierheim, welch´ eine feine Hilfe.
Wir sagen auch hier vielmals DANKE. 

 

22.05.2017

Die beiden Hühner, welche uns am vergangenen Freitag gebracht wurden, haben wir nun in die vorhandene Schar integriert. Seltsamerweise funktionierte es zwischen den Hennen sofort, aber unser Hahn Harry führte sich für deren Geschmack offenbar zu sehr als Macho auf. Eine der neuen Hennen sagte ihm das auch deutlich und unterstrich ihre Meinung mit ein paar körperlichen Zurechtweisungen. Es gab einen richtigen kleinen Kampf bis Harry von Dannen schlich. Er zog sich in den Hühnerstall zurück, setzte sich auf eine Stange und schmollte. Ein Bild für Götter. Offenbar muss der junge Hahn noch Einiges lernen, wenn er der unangefochtene Chef der Hühnerschar sein möchte. Unsere Jana meinte daraufhin, wir sollten Harry mal zum "Seminar für Führungskräfte" anmelden. Das brachte un